A9 – schneller und mit weniger Stau.

Baustellen sind vor allem für Autofahrer ein Ärgernis: Staus sind oft die Folge. Deshalb ist schnelles und nachhaltiges Bauen vor allem auf hochfrequentierten Autobahnen wichtig. Dafür ist ein koordinierter Bauablauf Grundvoraussetzung. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten auf der A9 zeigen, wie die digitalisierte Baustelle hier unterstützen kann.

Die A9 ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Deutschland. Sie verbindet die Metropolregionen Berlin und München miteinander. Vor allem der aus dem Osten heranrollende Lkw-Verkehr nutzt die 580 km lange Autobahn auf seinem Weg in den Süden. Aufgrund der hohen Belastung befindet sich die A9 in einem ständigen Ausbau- und Sanierungsstatus. Zwischen dem Autobahndreieck Holledau und der Anschlussstelle Langenbruck wurde 2020 der erste Bauabschnitt einer grundhaften Fahrbahnsanierung durchgeführt.

Thomas Vogel Testimonial

„Wenn hier die Asphaltfertiger und Walzen arbeiten, bedeutet das auch immer einen Eingriff in den Verkehrsfluss. Unsere Aufgabe ist es den Mischgutlieferanten und den Einbauer zu unterstützen, damit die Baustelle möglichst schnell wieder abgebaut werden kann – und zwar dauerhaft.“

Thomas Vogel, Region Manager, Q Point GmbH

Beim Projekt „A9 Langenbruck 1. Abschnitt“ kamen zwei Produkte von Q Point zum Einsatz: Das bauausführende Unternehmen, Max Bögl, arbeitete mit Q Asphalt, während die Asphaltmischanlage, im Einsatz waren zwei Asphaltmischwerke der Geiger Gruppe, mit Q Plant ausgestattet wurde.

Der erste Abschnitt des Projektes hat eine Länge von knapp 10 Km. Es wurde auf ganzer Breite ohne Naht mit einer Breite von 16 m eingebaut. Dafür musste der Asphaltfertiger, ein Vögele 3000-3i mit der 16-Meter-Bohle das Heißmischgut einbringen. Ihm vorgestellt war ein Beschicker Dynapac MF2500CM. Etwa 30 Lkws sorgten dafür, dass die rund 80.000 t Asphalttragschicht und 40.000 t Asphaltbinderschicht vom Asphaltmischwerk auf die Baustelle transportiert wurden. Die Asphaltdeckschicht, die als DSH-V ausgeführt wird, soll in diesem Jahr in Fahrtrichtung München und 2022 in Fahrtrichtung Nürnberg umgesetzt werden.

Mit Q Plant stand den beiden Geiger Asphaltmischanlagen eine umfassende Applikation zur Verfügung. In ihr werden die relevanten Informationen aus der Anlagensteuerung, dem Wiegesystem, bei den vorliegenden Asphaltmischanlagen Batsch-Waagen, dem Laborprogramm, CRM bzw. der Auftragsverwaltung in einer Plattform gebündelt.

„So hat man als Anwender jederzeit und von überall Zugriff auf Anlagen- und Produktionsdaten, Kundenaufträge, Liefer- und Produktionsstatus, Funktionszeiten, Lieferscheine, Rapporte, Chargenprotokolle, Energieverbrauch und vieles mehr. Das verschafft auch bei komplexen Aufträgen stets den notwendigen Durchblick“

Thomas Vogel, Region Manager, Q Point GmbH

Für den Einbau des Asphaltmischgutes sind ganz andere Parameter entscheidend. Die Bauleiter vor Ort müssen schnell auf ganz andere Daten zurückgreifen können, als der Mischmeister im Asphaltmischwerk. „Hier ist es beispielsweise entscheidend, wann kommt der nächste Lkw an, ist ausreichend Mischgut geordert und stimmt der Anlieferungsprozess. Denn jeder Stillstand des Asphaltfertigers kann sich nachteilig auf die Einbauqualität auswirken“, weiß Vogel.

Baustelle A9 Langenbruck App

Mit Q Asphalt stand Max Bögl eine Prozess-Steuerungssoftware zur Verfügung, die Bauprozesse im Asphaltstraßenbau über die gesamte Wertschöpfungskette organisiert. Dabei ist es besonders wichtig, dass die für die Jungs auf der Baustelle keine langen Einarbeitungsphasen notwendig sind. „Das System muss weitestgehend selbsterklärend sein“, erläutert Vogel. Deshalb ist beispielsweise die Benutzeroberfläche von Q Asphalt in der Bedienung weltweit dieselbe. Jeder Betrachter hat genau die Kennzahlen im Blick, welche er für seinen Bauablauf unmittelbar braucht. Dabei liefert Q Asphalt nur nackte Zahlen: Q Asphalt filtert Millionen von Daten und zeigt, wo im Toleranzbereich sich diese Zahlen befinden.

Nach rund 30 Tagen Einbauzeit stand fest: Der Einsatz auf der A9 beim Autobahndreieck Holledau hat die Autofahrer nicht mehr belastet als unbedingt notwendig. Für 2021 steht der zweite Abschnitt an: Zwischen dem Autobahndreieck Holledau und der Anschlussstelle Langenbruck soll 2021 eine rund neun Kilometer lange Richtungsfahrbahn inklusive Unterführungen erneuert werden. Dabei wird ungefähr die gleiche Menge Asphalt verbaut, zuzüglich 5.000 t „Dünne Schicht im Heißeinbau auf Versiegelung“ (DSH-V) als Asphaltdeckschicht.

Unsere Ansprechpartner helfen dir gerne weiter.

Herbert Liczner

Q Asphalt

Deutschland

Herbert Liczner

+49 8444 8584 910
Nico Jurubescu

Q Plant

DACH Region

Nico Jurubescu

+41 62 916 90 00
André Kräckmann

Q Asphalt

International

André Kräckmann

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